Shell GTL Fuel-Versuchsprojekt am Flughafen München

27. Januar 2020

PRESSESERVICE DER FDP STADTRATSFRAKTION

Thomas Ranft (FDP): "Seitdem die Dieselmotoren der Tankwagen an den Flughäfen Hamburg, Amsterdam, Stuttgart und Kopenhagen mit Shell GTL Fuel betrieben werden, emittieren sie erheblich weniger Partikel, als zuvor. Dies wäre auch für den Flughafen München ein sinnvolles Umdenken https://toolfuel.eu/news/news_care-diesel/hamburg-airport-stellt-seine-dieselflotte-auf-kraftstoff-aus-abfallstoffen-um.

In einem speziellen Prozess, bei dem Erdgas in flüssigen Kraftstoff umgewandelt wird, wird der synthetische Kraftstoff Shell GTL hergestellt. Das Produkt verbrennt sauberer als Diesel, gleichzeitig verschwinden Dieselgeruch und es ist deutlich weniger schwarzer Rauch sichtbar. Dazu kommt, dass der synthetische Kraftstoff nahezu aromatenfrei ist, wodurch das Abgassystem der modernen Dieselfahrzeuge zusätzlich deutlich weniger belastet wird.
Immer mehr Neufahrzeuge bekommen im Kurzstreckeneinsatz mit den Partikelfiltern Probleme. Durch Freibrennen der Partikelfilter entsteht ein deutlich höherer Kraftstoffverbrauch und Mehrkosten bei Reparaturen. Durch den Einsatz von Shell GTL wird das Rußproblem der Tankwagen beseitigt, da sich die Partikelfilter nicht mehr regenerieren und die Rußablagerungen nicht mehr abbrennen müssen. Dies verlängert auf lange Sicht die Betriebszeit des Materials.

Weitere Vorteile sind die bessere Luftqualität für die Mitarbeiter des Flughafens und eine verringerte Partikelemission, beispielsweise von Stickoxiden und Feinstaub. Das Produkt ist außerdem biologisch abbaubar, geruchlos und ungiftig, da es fast keine polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe enthält. Bei der Verbrennung entstehen keine krebserregenden Abfallstoffe und es reichert sich nicht im menschlichen Organismus an.

Sowohl GTL als auch der Dieselkraftstoff können aus München angeliefert werden können, was die Kosten reduziert. Von der Produktion bis zum Kunden werden außerdem circa drei bis fünf Prozent CO2 Emissionen eingespart."

 

Die FDP Stadtratsfraktion stellt daher folgenden Antrag:

Der Oberbürgermeister wird gebeten sich im Aufsichtsrat der Flughafen München AG dafür einzusetzen, in der Tankflotte des Flughafen München versuchsweise den synthetischen Kraftstoff GTL zu testen, der das Abgassystem von Dieselfahrzeugen weniger belastet.

 


Pressekontakt:

FDP Stadtratsfraktion

Thomas Ranft, Stadtrat, mobil: 0178/44 19 003

 

fdp@muenchen.de

www.fdp-fraktion-muenchen.de

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